So…und weiter gehts…
Nachdem ich also am Freitag und Samstag so viel gearbeitet hatte, stand mir der gesamte Sonntag zur Verfügung. Da ich mich über E-Mail-Kontakt mit anderen AuPair-Mädchen verabredetet hatte, startete der Tag für spanische Verhältnisse recht früh….
Und zwar gings mit dem Zug von den Ramblas de Terrassa auf zum Placa Cataluna in Barcelona. Das ist super einfach, denn ich habe von hier aus eine direkte Verbindung zum Herzen Barcelonas und bin in 45 Minuten dort.
Im Zug setzte sich direkt ein älteres Pärchen gegenüber von mir. Ich war so vertieft ins SMS schreiben, dass ich erst viel später verstand, dass die Frau versuchte mit mir zu reden. Also habe ich dann versucht sie zu verstehen und musste dann doch ein wenig schmunzeln: wie sie mir erzählten, stammt der Mann eigentlich aus Italien und die Frau aus der Dominikanischen Republik und sie dachte ich käme ebenfalls daher…Schon lustig. Hier in Spanien schein ich alles zu sein, außer DEUTSCH…und dann lehne ich hier auch immer das super Bier ab, das mir immer als erstes angeboten wird...Das passt hier nicht ins Bild der "Deutschen".
Nachdem ich also Punkt halb 12 aus der Bahnstation kam, und mich auch sofort ein Hitzeschlag traf (denn die Züge sind hier wirklich stark klimatisiert…), fühlte ich mich zuerst ein wenig verloren. Also gut, ich musste doch meine Turi-Schiene fahren. Also kramte ich die Karte aus meiner Tasche und orientierte mich. Dann musste ich eigtl nur noch ein paar Minuten laufen und stand dann auch an dem „Platz mit den Tauben“ (super Beschreibung für so eine große Stadt….:D). Dort fand dich dann auch direkt unsere Truppe. Nachdem dann auch gegen 12 Uhr alle eingetrudelt waren, beschlossen wir, den ganzen Tag nur auf Englisch zu reden, da neben mit mir 5 deutschen Mädchen auch eins aus den USA, sowie aus Island stammt. So plapperten wir gedankenlos auf Englisch, sogar unter uns Deutschen, bis uns dann mal auffiel, dass beide Gesprächspartner ja Deutsch sprechen…Überhaupt habe ich gemerkt, dass man sich schnell an solche neuen Situationen gewöhnen kann. Denn wenn i
ch hier den ganzen Tag auf Englisch reden muss, passiert es immer öfters, dass ich sogar auf Englisch denke und das dann auch gleich versuche auf Spanisch zu übersetzen....Ist schon ein lustiges Gefühl!
Der erste Weg führte uns in ein typisches spanisches Restaurant (Fotos müssten bald kommen….), wo wir erst einmal den Tag planten und gegenseitig lustige Geschichten austauschten und bei manchen Dingen merkten, dass wir diese alle durchleben mussten.
Da einige der Mädchen etwas von der letzten Nacht geschwächt waren (einige hatten die Nacht auch in Barcelona verbracht), entschlossen wir also etwas Gemütliches zu machen. Also führte uns der Weg von dem Restaurant über die Ramblas (mit tausenden von Schaustellern und Ständen…wirklich schön!) über den Hafen (vorbei an der Kolumbusstatue) zur Promenade. Dort klatschten wir uns dann auf den überfüllten Strand. Naja das mit dem ruhigen Nachmittag hatten wir uns dann doch anders vorgestellt, denn alle 2 Minuten kamen irgendwelche Leute an und wollten uns 1. Massieren, 2. Uns zu einem Tattoo überreden, 3. Uns eine abendliche Veranstaltung aufschwatzen, 4. Uns kalte Getränke verkaufen, 5. Uns irgendwelches komisches Essen andrehen oder 6. Uns unser
e Haare flechten… Da die Polizei sehr hinter diesen (leider zumeist illegalen Verkäufern) her ist, ist diese sehr präsent am Strand. Und das war dann wirklich spannend, denn sobald diese auftauchten, hatte man ca. 10 Minuten Pause….
Nachdem wir dann beschlossen hatten, dann doch an einen etwas ruhigeren Platz zu gehen, gingen wir zu einem riesen großen Park (das ist hier überhaupt sehr angesagt sich in Parks zu treffen, dort gemeinsam Essen etc.) Also gingen wir auch da hin. Dort herrschte eine wirklich super entspannte Stimmung. Die (meistens wohl Studenten) treffen sich dort vor allem mit Musikinstrumenten, mit Hecki Secks oder präsentieren ihre neusten Künste auf den za
hlreichen Slacklines (hätte ich ja auch gern mal versucht…)oder aber klettern wie Affen auf den Palmen (schon komisch…:P). Aber was auch lustig war, dass neben diesem entspannten Beisammensein mit Beach-Feeling durch die Musik, nutzen wieder andere diesen Ort als Open-Air-Fitnessstudio (sehr selbst)
Tja dann machten wir uns leider gegen 19 Uhr wieder auf den Rückweg. Als ich dann gegen 20 Uhr mit Lea im Zug saß maß das Thermometer noch 30 Grad (denn in Barca sinds locker immer noch 5 Grad wärmer als in meinem Ort)…
Total erschöpft vom Nichtstun kam ich dann hier gegen 21 Uhr wieder an. Aber ich war wirklich zu Frieden und positiv überrascht von dem Tag, da ich nun die ersten Kontakte schlie
ßen konnte (was allerdings hier in Spanien-dank der offenen Art der Spanier;)- nicht zu schwer sein sollte).
Heute habe ich dann auch wieder einiges schaffen können. Denn dank des Oma-Tags am Montag, konnte ich hier jetzt auch offiziell ein Konto eröffnen…
Okay so long,
Liebe Grüße nach Hause
Ann-Sophie
Und zwar gings mit dem Zug von den Ramblas de Terrassa auf zum Placa Cataluna in Barcelona. Das ist super einfach, denn ich habe von hier aus eine direkte Verbindung zum Herzen Barcelonas und bin in 45 Minuten dort.
Im Zug setzte sich direkt ein älteres Pärchen gegenüber von mir. Ich war so vertieft ins SMS schreiben, dass ich erst viel später verstand, dass die Frau versuchte mit mir zu reden. Also habe ich dann versucht sie zu verstehen und musste dann doch ein wenig schmunzeln: wie sie mir erzählten, stammt der Mann eigentlich aus Italien und die Frau aus der Dominikanischen Republik und sie dachte ich käme ebenfalls daher…Schon lustig. Hier in Spanien schein ich alles zu sein, außer DEUTSCH…und dann lehne ich hier auch immer das super Bier ab, das mir immer als erstes angeboten wird...Das passt hier nicht ins Bild der "Deutschen".
Nachdem ich also Punkt halb 12 aus der Bahnstation kam, und mich auch sofort ein Hitzeschlag traf (denn die Züge sind hier wirklich stark klimatisiert…), fühlte ich mich zuerst ein wenig verloren. Also gut, ich musste doch meine Turi-Schiene fahren. Also kramte ich die Karte aus meiner Tasche und orientierte mich. Dann musste ich eigtl nur noch ein paar Minuten laufen und stand dann auch an dem „Platz mit den Tauben“ (super Beschreibung für so eine große Stadt….:D). Dort fand dich dann auch direkt unsere Truppe. Nachdem dann auch gegen 12 Uhr alle eingetrudelt waren, beschlossen wir, den ganzen Tag nur auf Englisch zu reden, da neben mit mir 5 deutschen Mädchen auch eins aus den USA, sowie aus Island stammt. So plapperten wir gedankenlos auf Englisch, sogar unter uns Deutschen, bis uns dann mal auffiel, dass beide Gesprächspartner ja Deutsch sprechen…Überhaupt habe ich gemerkt, dass man sich schnell an solche neuen Situationen gewöhnen kann. Denn wenn i
Der erste Weg führte uns in ein typisches spanisches Restaurant (Fotos müssten bald kommen….), wo wir erst einmal den Tag planten und gegenseitig lustige Geschichten austauschten und bei manchen Dingen merkten, dass wir diese alle durchleben mussten.
Da einige der Mädchen etwas von der letzten Nacht geschwächt waren (einige hatten die Nacht auch in Barcelona verbracht), entschlossen wir also etwas Gemütliches zu machen. Also führte uns der Weg von dem Restaurant über die Ramblas (mit tausenden von Schaustellern und Ständen…wirklich schön!) über den Hafen (vorbei an der Kolumbusstatue) zur Promenade. Dort klatschten wir uns dann auf den überfüllten Strand. Naja das mit dem ruhigen Nachmittag hatten wir uns dann doch anders vorgestellt, denn alle 2 Minuten kamen irgendwelche Leute an und wollten uns 1. Massieren, 2. Uns zu einem Tattoo überreden, 3. Uns eine abendliche Veranstaltung aufschwatzen, 4. Uns kalte Getränke verkaufen, 5. Uns irgendwelches komisches Essen andrehen oder 6. Uns unser
Nachdem wir dann beschlossen hatten, dann doch an einen etwas ruhigeren Platz zu gehen, gingen wir zu einem riesen großen Park (das ist hier überhaupt sehr angesagt sich in Parks zu treffen, dort gemeinsam Essen etc.) Also gingen wir auch da hin. Dort herrschte eine wirklich super entspannte Stimmung. Die (meistens wohl Studenten) treffen sich dort vor allem mit Musikinstrumenten, mit Hecki Secks oder präsentieren ihre neusten Künste auf den za
Tja dann machten wir uns leider gegen 19 Uhr wieder auf den Rückweg. Als ich dann gegen 20 Uhr mit Lea im Zug saß maß das Thermometer noch 30 Grad (denn in Barca sinds locker immer noch 5 Grad wärmer als in meinem Ort)…
Total erschöpft vom Nichtstun kam ich dann hier gegen 21 Uhr wieder an. Aber ich war wirklich zu Frieden und positiv überrascht von dem Tag, da ich nun die ersten Kontakte schlie
Heute habe ich dann auch wieder einiges schaffen können. Denn dank des Oma-Tags am Montag, konnte ich hier jetzt auch offiziell ein Konto eröffnen…
Okay so long,
Liebe Grüße nach Hause
Ann-Sophie
(Nadja und Julia-->Deutschland) (Frejya und Katie-->Island und Amerika)
1 Kommentar:
Man Ann-Sophie das klingt alles super toll!
Die anderen Mädchen sehen auch alle nett aus, Jana würde jetzt sagen, sie sind sicherlich auch nett aber nicht so schrecklich nett wie wir :)
Wir skypen :-* Aylin
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