Samstag, 6. August 2011

Tag fünf

Fünfter Tag, 04.08.2011
Heute war ein sehr guter Tag! Warum? Weil alles gepasst hat. Aber ganz von Anfang an. Also was ist passiert? Neben der üblichen Routine, bekam ich heute die Chance im Meer Schnorcheln zu gehen. Denn ansonsten habe ich immer diese Zeit, die die Erwachsenen genutzt haben, um den Fischen einen Besuch abzustatten, mit Carla und Alexa am Pool verbracht. Jedoch heute hat mir Carmen (groß) angeboten, dass sie auf die beiden aufpassen würde und so ging ich mit Marta, Pepe, José und Jorge zum Schnorcheln. Aber zum ersten Mal war ich so richtig schnorcheln-nicht so wie an der Costa Brava. Es ging los mit den Flossen, Thermoshirt, Brillen und Schnorchel. Und dann war es so weit. Wir schwammen bis zu einer Insel und dort konnten wir dann ziemlich viele Fische bestaunen. Wenn ich bis jetzt immer Angst vor Fischen hatte (und eigentlich auch vor dem Schnorcheln), so habe ich diese jetzt verloren und ich muss sagen ich mag das Gefühl so unter Wasser zu sein sehr gerne. Und wenn man dann in einem Fischschwarm verschwindet und stillhält, dann kommen die Fische fast bis an deinen Körper-das ist schon irgendwie cool! Außerdem hätte ich niemals gedacht, dass man so mit denen spielen kann, denn wenn man Glück hat, folgen einem die Fische. Ich muss sagen das Meer wird mir ziemlich fehlen.
Was ist dann noch passiert? Paco der Animateur fragte mich, ob ich Lust hätte Waterpolo zu spielen und da habe ich doch tatsächlich ja gesagt! Also gings auf und ich spielte mit meiner Mannschaft gegen Paula und Jorge. Und hier hatte ich doch tatsächlich wieder einen heiden spaß und ich erzielte drei Tore. Leider bekam ich auch einen ziemlich heftigen Schlag auf meine Nase, weshalb die jetzt etwas bläulich schimmert, genauso wie meine Beine. Nichtsdestotrotz war es wirklich richtig cool. Das Beste war, dass Carla mit Marta schwimmen war und als sie mich spielen sah, fing sie doch tatsächlich an mich anzufeuern. Das war richtig süß
Ansonsten habe ich gesittet, als Carla die Siesta hielt. Außerdem war ich auch am Abend mit den beiden Mädchen und Carmen und Jorge alleine-denn es war sozusagen „Elternabend“. Nachdem ich Alexa und Carla ins Bett gebracht hatte, hatte ich dann frei und das haben Jorge und ich genutzt, um nochmal ins Dorf zu gehen, wo wir einen guten Mojito getrunken haben. Leider durfte Carmen (klein) nicht mitkommen, denn sie ist sozusagen das „Schwarze Schaf“ der Familie. Sie würde zu gerne ausgehen und am liebsten das jeden Tag-so ist es kein Wunder, wenn sie sich einfach mal heimlich aus dem Haus schleicht, weshalb auch gerade der Grund ist, warum sie nicht ausgehen darf.
Also machts gut,
bis morgen
Deine Ann-Sophie

Donnerstag, 4. August 2011

Tag vier

Tag vier, 04.08.2011
Liebes Tagebuch,
was soll ich noch Neues berichten? Denn eigentlich passiert hier jeden Tag immer das gleiche. Morgens früh aufstehen, frühstücken, laufen gehen und dann am Pool den Tag abhängen und die Sonne genießen. Dem war auch heute so. Genau wie gestern war es heute wieder ein ziemlich heißer Tag, denn auch heute blieb der Wind aus.
Ansonsten verlief alles so wie gestern, nur dass wir heute, anstatt in Richtung Hafen, in Richtung Dorf unterwegs waren. Dorthin führt der Weg über die Promenade, die ich immer entlang jogge. Am Playa Blanca (dem einzigen Strand auf Lanzarote, der weißen Sand hat), haben wir heute chinesisch gegessen. Gerade Platzgenommen fing ein kleines Feuerwerk an, vom Strand zu leuchten. Das war wirklich schön. Ansonsten hat es mal wieder Stunden gedauert, bis wir fertig mit dem Essen waren, aber wie ich finde, ist es immer nett, so beieinanderzusitzen und zu quatschen. Aber als kaum zu übertreffendes Highlight des Abends war unumstritten der Flamenco-Kleid-Kauf von Carmen für Carla und Alexa. Die beiden fühlten sich in diesen Kleidern natürlich direkt wie eine echte Diven und praktizierten ihre Tänzchen auf der Promenade, während Pepe dabei in dem Boden versank, da er, bis heute, es immer verboten hatte diese Kleider zu kaufen. Naja aber es gab kein Zurück mehr. Außerdem war es wirklich süß zu sehen, wie hübsch und besonders sich die beiden darin gefühlt haben. Nicht umsonst sagt man ja „Kleider machen Leute“.
Gegen 23 Uhr machten wir uns dann schnell wieder auf den Rückweg zum Hotel, denn dort sollte heute eine Reptilienvorstellung stattfinden, die es natürlich nicht zu verpassen galt. Also wurde sich in die von Engländern überflutete Bar gequetscht, um die Schlangen und Leguane zu bestaunen. Das typische Touristenprogramm halt. Ansonsten gab es wieder den traditionellen abendlichen Gin Tonic und damit haben wir dann auch den Tag erneut abgeschlossen. Jetzt ist es hier 24:43 und Carmen („klein“), Alexa und ich sitzen immer noch hier auf dem Sofa und schauen „Kungfu Panda“. Hoffentlich komme ich morgen gut aus dem Bett, denn ich will auf die morgendliche Runde entlang am Meer nicht verzichten! Also machts gut! Wir lesen uns morgen.
Bis dann,
Ann-Sophie
PS: Jetzt verbleiben mir noch ganze 10 Tage hier auf Lanzarote und 11 bis ich meine Familie in der Toskana wieder sehe!

Mittwoch, 3. August 2011

Tag 3

02.08.2010, Tag drei
Liebes Tagebuch,
heute hat mein Tag ziemlich früh angefangen, denn ich hatte mir fest vorgenommen heute Morgen entlang der Küste zu joggen. Und so kam es dann auch. Ich machte mich für meine Verhältnisse früh (und zwar gegen 9 Uhr) auf den Weg…wie sich herausstellte jedoch viel zu spät, denn es fing bereits an ziemlich heiß zu werden. Außerdem öffneten die ersten Restaurants (die hier alle aneinander gereiht sin), wodurch mir ein Gerüchtecocktail vom feinsten (oder auch nicht) in die Nase strömte. Also morgen geht’s früher los! Aber ansonsten ist es natürlich schon schön so am Meer entlangzulaufen (auf der Promenade). Das hat schon Ambiente, an das man sich gewöhnen könnte.
Heute war, im Vergleich zu den vergangenen Tagen ein heißer Tag, denn es herrschte nur wenig Wind, wodurch die leichte Abkühlung durch diesen ausblieb. Da Carla und Alexa richtige Fische und nur schwer vom Wasser fernzuhalten sind, war ich heute bestimmt zwei ununterbrochene Stunden mit ihnen im Pool, denn Marta und Pepe wollten im Meer schnorcheln-so war ich also mit beiden alleine und wir hatten einen Heidenspaß im Pool.
Ich habe ja bereits schon von Paco berichtet (oder nicht?) das ist der diesjährige katalanische Animateur und er berichtete mir heute, dass es ein Angebot geben würde, im Pool das Tauchen mit einer Sauerstoffflasche auszuprobieren. So nahm ich doch tatsächlich daran teil. Wie sich dann schnell herausstellte, kam der Tauchlehrer aus Koblenz, weshalb ich mal wieder Deutsch von Person zu Person reden konnte, was ziemlich lustig war. Und ja! Das Tauchen, auch wenn nur im Hotelpool war unglaublich. Ich hatte vorher ein wenig Bedenken, denn das Schnorcheln hat mir am Anfang nicht so leicht gefallen und ich dachte mit so ner Flasche auf dem Rücken, würde es schwierig werden. Aber nichts da. Es ist total einfach und eigentlich auch seltsam, unter Wasser atmen zu können. Am liebsten hätte ich Runde um Runde gedreht, aber Marta meinte bereits, dass ich mal mit ihnen gehen kann, denn sie sind leidenschaftliche Taucher! Super. Ich hätte echt nicht gedacht, dass mir das so viel Spaß bereiten würde.
Ansonsten ist heute die galizische Familie angekommen und die sind eigentlich alle sehr nett. Auch heute waren wir wieder dort essen, wo wir gestern waren, denn Carmen (die Mutter) wollte unbedingt dort hingehen. Jetzt gibt es Martas berühmte Gin Tonics und gallizische Mandeltorte.
Machs gut und bis morgen
Deine Ann-Sophie

Dienstag, 2. August 2011

Tag zwei

01.08.2011, Tag zwei
Liebes Tagebuch,
gerade kommen wir vom Essen am Hafen wieder, nun legen Pepe und Marta die Kinder ins Bett und ich habe etwas Zeit dir von dem heutigen Tag zu berichten. Also was haben wir heute großartig gemacht? NICHTS. So wie sich das für einen Urlaub zum Ausruhen gehört. Gegen 10 Uhr sind wir aufgestanden, haben schnell etwas gefrühstückt, und uns dann auch schon schnell auf dem Weg zum Pool gemacht, denn der tägliche Liegen-mit-Handtuch-Reservierungs-Marathon ist hier zu bestreiten. Es folgte ein schöner ruhiger Tag am Pool, den ich hauptsächlich zum Lesen nutzte und somit mein erstes Buch schon durchlas. Ansonsten ging es zum Spielen mit den Mädels in den Pool. Das Wetter war wirklich super, denn es ist angenehm von der Temperatur und zudem herrscht ein ständiger Wind, der einem das Gefühl gibt, dass es gar nicht so warm ist, was natürlich ziemlich gefährlich sein kann. Im Laufe des Tages schwillt jedoch dieses morgendliche „Lüftchen“ zu einem Wind an, der einem die Haare mächtig durch die Gegend fliegen lässt, und auch ein abendliches Abkühlen gewährt, was ziemlich angenehm ist, denn so kann sich der Körper gut von der täglichen Hitze erholen-und natürlich lässt es sich auch einfacher schlafen.
Ansonsten haben die Mädels heute „Paco“ kennengelernt-ausgerechnet ein katalanischer Animateur, was super ist, denn so haben die beiden heute etwas Zeit mit ihm und anderen Kindern verbracht, wodurch wir natürlich eine kurze stille Pause hatten.
Aber eins ist auf jeden Fall sicher, langweilig wird es wohl am Pool niemals werden, denn, Lanzarote ist eine Insel der „Giris“ so werden sie unter den Spaniern genannt-wir nennen sie auch liebevoll Inselaffen. Und hiervon gibt es eine Menge. Strenggenommen sind wir momentan (OK, ausgenommen mir) die einzigen Spanier hier in der Anlage-und genau das macht das ganze spannend. Ich schwöre bei allem was mir heilig ist, dass ich noch nie in meinem Leben so viele Rotschopfe auf einem Platz gesehen habe. Und ja! Alle Vorurteile haben sich bestätigt. Neben den roten Haaren, die schreiend helle Haut (oder auch schreiend ROT), die fetten Sonnencreme-Schichten, die, wenn sie im Wasser sind, noch weißer färben und und und. Schon interessant muss ich sagen! Also eins sei gewiss-ich hatte einen Heidenspaß.
Was ich nun aber zu der Insel an sich sage? Dazu kann ich bis jetzt leider nur von der Fahrt ausgehend vom Flughafen zum Hotel ausgehen-und das hat mich kaum großartig umgehauen. Na klar ist das schon Wahnsinn, wenn man die Unmengen an Lava-Resten umherliegen sieht, denn es wurden einfach Straßen auf diesen gebaut, sodass rechts und links nichts von diesen steht. Nur ab und zu passiert man das ein oder andere Haus. Aber ansonsten ist alles braun/schwarz-ohne Pflanzen, Bäume-nur Gestein. Ansonsten muss ich aber sagen, dass die Anlage ganz nett gelegen ist, wie gesagt man kann das Meer von hier aus sehen. Auch ein kleiner Hafen, wo wir heute Abend auch essen und spazieren waren, ist sozusagen vor unserer Haustür. Es ist alles ziemlich touristisch, weshalb man sich eigentlich kaum vom Pool bewegen müsste, das finde ich nicht so schön und eigentlich passen diese bunten Lichter und Einkaufszentren etc. gar nicht in die sonstige schlichte Umgebung. Aber naja. Was solls. Morgen soll angeblich ein kleiner Markt im Hafen aufgebaut werden und ich werde sicherlich mal dort vorbeischauen. Zudem kommt morgen die galizische Familie an, mit der sich Pepe und Marta jeden Sommer hier treffen. Diese haben zwei Mädchen und einen Jungen, allerdings schon größer, der Junge ist glaube ich ein Jahr jünger als ich oder so. Mal schauen wie diese so sind.
So ich denke, jetzt müssten die beiden schlafen und ich kann mich auch in unser Zimmer wagen. Machs gut, wir sehen uns morgen wieder.
Deine Ann-Sophie





Tag eins

31.08.2011, Tag eins
Liebes Tagebuch,
heute Morgen sind wir gegen 7.30 Uhr aufgestanden, um die letzten Vorbereitungen zu erledigen, damit wir beruhigt in unseren letzten gemeinsamen Urlaub starten konnten. Dabei kümmerte sich jeder um seine ihm zugewiesene Aufgabe. Meine war die „Bikini-Zubereitung“. Wenn ich mich recht entsinne hatte ich euch schon einmal von diesem „false friend“ berichtet (es handelt sich hier um Sandwiches, die in einer Pfanne zubereitet werden). So stand ich also um 7.30, wie Spongebob Schwammkopf, in der Küche und wendete brav ein Sandwich nach dem anderen-dabei händelte ich drei Pfannen, damit wir auch pünktlich fertig werden würden.
Danach wurde es dann ernst: die letzten Koffer wurden geschlossen und ins Auto verfrachtet und dann ging es um 8.15 Uhr Richtung Flughafen, naja eher Parkplatz, von dem wir mit einem Shuttle-Bus zu diesem gefahren wurden. Anders als die vergangenen Male flogen wir diesmal von Terminal 1 (dem neueren Flughafen) los, wo ich zuvor noch nie gewesen war. Leider hatten wir einen „schlechten“ Tag zum Fliegen erwischt, denn wir mussten uns durch riesige Menschenschlangen kämpfen, um unser Gepäck aufzugeben. Aber ansonsten lief eigentlich alles so weit glatt. Im „duty-free-Bereich“ angekommen, mussten wir Gin kaufen (für Martas berühmt berüchtigte Gin Tonics), Wasser, Bücher und Malbücher. Warum ich das genau so aufliste? Naja das war letzten Endes der Grund, warum Marta offiziell im Flughafen durchgerufen wurde, denn auch wenn wir uns bereits auf dem Weg zu unserem Terminal gemacht hatten, waren wir auf Grund der magischen Anziehkraft dieses enormen Shoppingparadieses aufgehalten worden. So kam es also dazu, dass wir als aller letztes boardeten, Aber letzten Endes war auch das kein Problem, denn wir haben noch alles zeitig geschafft. Was leider „auf der Strecke“ blieb (im wahrsten Sinne des Wortes), war Carlas Lieblingsrucksack-der mit dem Elefantengesicht. Tja den haben wir leider irgendwo zwischen Bücherladen und Flugzeug verloren. Zum Glück hatte sie aber ihr Lieblingskuscheltier im Arm, weshalb das Ganze zu verkraften war.
Gegen 11 Uhr hob sich dann das Flugzeug in die Luft und es folgte ein reibungsloser, dreistündiger Flug in Richtung Kanaren. Dort angekommen hatten wir eine ziemlich holperige Landung-nicht etwa wegen Unvermögen des Pilotens, sondern wegen dem enormen Wind, der vorherrschte.
Mit dem Großraumtaxi ging es dann nochmal ca. 20 Minuten in Richtung „Playa Blanca“, wo wir in einer Apartmentanlage untergebracht sind. Dort angekommen, richteten wir uns in ein ziemlich großes, etwas amerikanisch wirkendes Apartment für sechs Personen, ein. Marta, Pepe und Carla schlafen in einem und Alexa und ich in einem weiteren Schlafzimmer auf der oberen Etage. Auch die Anlage an sich ist ganz nett und familienfreundlich erbaut. Das absolute Highlight ist die Poollandschaft, denn auch wenn der Hauptpool gar nicht so groß ist, hat man von dort einen Blick aufs Meer. Zudem gibt es neben dem Hauptpool noch zwei für Kinder und einen Whirpool.
Also jetzt geht’s ab ins Bett, um dann morgen den ersten richtigen Ferientag angehen zu können. Machs gut und bis morgen!
Deine Ann-Sophie








Sonntag, 31. Juli 2011

"Pocketful of sunshine"

Echte Fründe... Geburtstag von Bettina und gleichzeitig leider auch Abschiedsfeier


wie man sieht wars ein toller Abend und wir hatten viel Spaß..."la gente está muy loca"



Alle zusammen auf Katies Terrasse:)


Geburtstagskind darf die Kerzen auspusten


Katies wunderbare Törtchen Das ist unser Ausflug mit Catalan nach Montserrat...hier ging es mit einer Seilbahn nach ganz oben ahhhh


Gloria-eine Mitschülerin, kommt ursprünglich aus Bolivien (wir sind oben auf dem Berg angekommen)


wahnsinnige Aussicht





tolle Naturschauspiele



die Wanderwege waren nicht immer sehr einfach....


...geschweige denn sicher, und ich war mit Sandalen unterwegs;)


... aber für die Aussicht hats sichs gelohnt

das ist die berühmte schwarze Maria-die Jungfrau Cataluniens (Montserrat)


Tamariu






"Hafen" von Tamariu

Samstag, 30. Juli 2011

Wo ein Ende ist, ist auch ein Anfang




Hola amigos,
also hier ist der letzte Eintrag aus Terrassa. Denn heute war/ ist mein letzter Tag hier in Barcelona. Morgen um 8 Uhr geht’s in Richtung aeropuerto-dem Flughafen. Gegen 11 Uhr werden wir uns dann auch schon in der Luft in Richtung Lanzarote befinden, um dort die letzten zwei Wochen zusammen zu verbringen. Denn ich werde bereits am 14. August wieder zurück nach Barcelona für einen Tag fliegen, um dann am 15. August endlich meine Reise in Richtung Rom und dann Toskana anzutreten, auf die ich mich schon wahnsinnig freue (16 Tage) denn dort werde ich endlich meine Familie und Carlo wiedersehen.
Also soweit erst einmal zur Zukunft. Nun aber wie versprochen der Bericht aus der Vergangenheit. Denn beim letzten Mal habe ich ja nicht alles berichtet. Also aufgehört hatte ich bei der Rückfahrt Sonntagabends von Tamariu zurück nach Terrassa. Am nächsten Tag ging es dann wieder in Richtung Barceloner Flughafen, von wo ich zu Carlo fliegen konnte, da ich eine zusätzliche Ferienwoche bekommen habe (wegen der Betreuung von Alexa). Also konnte ich noch ganze 7 Tage in der Toskana genießen. Obwohl mir das anfangs ziemlich schwer fiel-kaum zu glauben was? Doch auch wenn ihr es in Deutschland ziemlich herbstlich habt, herrschten die ersten Tage während meines Toskana-Aufhalts tagsüber 45 Grad. Das war auch ich gar nicht gewöhnt und ich kam ganz schön ins Schwitzen, denn hier in Barcelona hatten wir eigentlich immer zwischen 30-35 Grad. Dementsprechend haben wir uns eigentlich hauptsächlich im Pool aufgehalten, wo es sich doch ziemlich gut aushalten lässt.
Nunja was soll ich sagen? Italienisch wird meine neue Sprache, die ich angehen werde. Schon lustig, wenn man bedenkt, dass ich wirklich zwischen Spanien und Italien hin- und herüberlegt habe (also als Au-Pair-Jahr-Ziel;)). Aber was wirklich klasse an Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch oder Catalan ist, ist die enorme Ähnlichkeit. So kann ich also mit in der italienischen Familie super leben, denn ich verstehe so ziemlich viel. Das ist auch wichtig, denn wie auch hier in Spanien, gibt es wenige Leute, die Englisch beherrschen. Aber zum Glück, spricht Carlos gesamte Familie fließend Englisch, was doch alles ziemlich erleichtert. Außerdem bin ich auch schon fleißig am Lernen, denn dank dem letzten Päckchen aus Deutschland habe ich jetzt eine angemessene Urlaubslektüre-Rätsel um Italienisch zu lernen! ;)
Was gibt’s sonst noch zu berichten? Neben dem Pool waren wir, wie auch schon beim vergangenen Mal noch am Meer. Bepackt mit einem Zelt ging es wieder in das kleine nette Hafenörtchen- Castiglione de la Pascaia, wo es einen sehr guten Zeltplatz gibt.
Wieder zurück in Castilgione Fiorentino (dem Heimatsort von Carlo) waren wir mit ein paar Freunden (unter denen sich auch ein AuPair befindet;)) in einer Disko-aber keiner gewöhnlichen. Diese ist eher gesagt eine Villa (so heißt sie auch). Eine Villa, die einfach nur zum Party machen da ist. Mit Pool und allem Drum und Dran. Zudem ist sie auch noch in verschiedene Bereiche-mit dem entsprechenden Musikgeschmack eingeteilt. Das war wirklich cool-wie in einem Film.
Ja ansonsten, was sagt man sonst noch zu einem Italienaufenthalt? Was darf nicht vergessen werden? Genau das Essen! Ein Lob an Carlos Mutter (Gabriela), die wirklich sehr gut kocht! Da kann ich mit meinen Kochkünsten einpacken;)
Tja und dann ging es auch schon wieder in Richtung Terrassa. Vor mir lagen nun also noch die letzten zwei Wochen mit den Kids. Eine mit Alexa alleine und die zweite auch mit Carla. Diese haben wir sehr gut rumbekommen und noch eine Menge an Spaß gehabt!
Einige von euch wissen ja schon von dem Erinnerungsbuch, das ich für die beiden Mädchen gemacht habe. Dieses beinhält Fotos von uns dreien oder auch mit Louis und die Lieder, die uns in der Zeit begleitet haben etc. Dieses habe ich am Freitag den beiden geschenkt und sie waren hin und weg. Das Geschenk ist wirklich gut angekommen und ich denke, so werden sie mich auch nicht so schnell vergessen. Alexa meinte zu mir „ Ann-Sophie, dieses tolle Geschenk wird immer, so wie du, in meinem Herzen sein“. Da muss ich schon sagen, war ich sehr gerührt, denn schließlich stammt dieser Satz von einer 6-jährigen (dazu muss man sagen, dass ich-auf Grund eines Streits am Vortag nicht mehr ihr AuPair war;)).
Außerdem war dieser besagte Freitag MEIN FREITAG: auch hier schließt sich wieder der Anfangs-Ende-Kreis, denn wie auch an meinem ersten Tag hier in Terrassa, waren wir unten bei den Großeltern zum Essen eingeladen worden (es war auch gleichzeitig Martas Namenstag). Denn an diesem Tag hieß es auch für mich von der Familie zu verabschieden. Als ich wieder nach oben in die Wohnung kam und eher zufällig die Mails checkte-bekam ich doch tatsächlich eine Zusage von der Heidelberger Universität, dass ich zum Wintersemester dort anfangen könnte Jura zu studieren! Ich bin ausgeflippt vor Freude! Und eigentlich kann ich es immer noch nicht wirklich glauben.
Im Anschluss ging es ins Fitnesstudio (mit integrierten Schwimmbädern)-denn Alexa besuchte in den vergangenen zwei Wochen einen Intensiv-Kurs für Synchronschwimmen, da sie damit im kommenden Schuljahr anfangen wird. Das haben Marta, Carla und auch ich genutzt, um ein wenig Sport zu betreiben. Also ging es auch diesen Freitag dort zusammen das letzte Mal hin.
Nach dem Schwimmen brachte mich Marta dann zu meinen zwei Freundinnen aus meinen Catalan-Stunden, die für mich ein Abschieds-Abendessen hergerichtet hatten. Das war wirklich super schön und ich habe mich total gefreut. Gegen ein Uhr abends war dann der Verabschiedungsmarathon so weit beendet.
Der heutige Tag-Samstag war eigentlich von Vorne bis Hinten dem Kofferpacken gewidmet. So sind wir gerade erst fertig geworden. Für mich hieß dies allerdings auch, mein Zimmer hier auf-und vor allem AUSZURÄUMEN. Wahnsinn, was sich alles so in einem Jahr anstaut!
Naja soweit wisst ihr nun Bescheid. Ich hoffe ich kann euch demnächst vielleicht von Lanzarote aus mehr berichten. Ich wünsche euch eine schöne Ferienzeit und vor allem besseres Wetter. Aber wie schon gesagt-auch hier in Terrassa bzw. Barcelona lässt der Sommer sich nicht oft blicken. Erst heute hatten wir ein riesen Gewitter (und ich musste zum Supermarkt und vollbepackt durch dieses wieder zurück)
Also die allerliebsten (und vielleicht auch letzten) Grüße aus Terrassa!
Eure Ann-Sophie

Dienstag, 26. Juli 2011

Lo que paso paso.....














Halli Hallöchen ihr Lieben,
also wie auch anders sollte mein Blog "enden", wenn nicht mit den Pack-Problemen, die ich schon am Anfang hatte. Dementsprechend verbringe ich meine verbleibenden Tage (um genau zu sein jetzt noch 5 Tage hier in Terrassa) mit Koffer packen und Pakete packen . Was sich alles so in einem Jahr ansammelt ist schon erstaunlich....was man doch so alles findet:)
Aber naja. Was hab ich in den vergangenen Wochen erlebt? Drei Wochen mit Alexa zu Hause liegen nun schon hinter mir. Denn die Schüler hier haben schon längst Sommerferien und so haben wir diese Tage ordentlich genutzt, um ins Freibad zu gehen, Inlineskater zu fahren und vor allem zum Basteln. Da kommen wir immer auf einen Nenner und da werde ich auch nochmal zu einem kleinen Mädchen;) Etliche Tage haben wir damit verbracht ein „Spaghetti-Bild“ für Marta anzufertigen (die übrigens 40 geworden ist), einen Kuchen für sie zu backen, Armbänder zu basteln, mit Wassermalfarben zu experimentieren und und und. Das eher nicht so schöne an diesen Tagen sind die Unmengen an Hausaufgaben, die sie über die Ferien erledigen muss…aber naja ansonsten hatten wir die ersten zwei gemeinsamen Wochen wirklich einen Heidenspaß.
Die Wochenenden dienten allen dann zum entspannten-Marta und Pepe arbeiten noch und in besaten Wochen konnte Carla noch in der Schule unterkommen. Also machten wir uns immer gegen Freitag Nachmittag auf den Weg Richtung Meer: Dort erlebten wir auch die berühmt berüchtigte Nacht zum Sommeranfang. Dieser Brauch nennt sich die Nacht des„San Juan“. Das ist eine Feier, die am Strand gefeiert werden sollte. Die Idee dahinter ist die Verabschiedung des Winters und das Empfangen des Sommers. Es heißt man solle das Haus aufräumen und aussortieren und all die alten Dinge, die das Leben belasten (oder die man einfach nicht mehr braucht) an den Strand zu bringen und diese dann in einem riesen Feuer zu verbrennen, um rein in den Sommer starten zu können. Aber wie die Spanier so sind, hat sich die Tradition ein wenig verändert. Heutzutage böllern diese wie die Bekloppten. Wir haben mindestens 4 Stunden am Strand Böller in die Luft gesprengt. Könnt ihr euch das vorstellen, wie unangenehm die Geräusche nachher in den Ohren sind? Deutsche Touristen waren ganz begeistert von dieser spanischen Fiesta. Als sie an mir vorbeikamen, waren diese so ziemlich in ein Gespräch vertieft und einer der beiden meinte "Mensch was hier in so einem kleinen Dorf los ist". Ich hab allerdings keine Ahnung, ob er von dieser speziellen Nacht wusste, oder er dachte, dass das normal sei;) Alles in Allem kann man diese Nacht also mit unserem Silvester vergleichen, nur dass diese viel mehr Flair am Strand hat, als im kühlen Nass zu böllern. Auch die Böller am Strand sind nicht so schlimm wie diese, die im Schnee stecken bleibe und diesen so ekelig braun färben!




Zu diesem Ereignis also trafen sich der übliche Freundeskreis aus Tamariu in einem der Ferienhäuser und anstatt ein großes Dinner herzurichten, wurde eine „Bikini-Feier“ organisiert. Nein! Nicht das was ihr denkt. Also der Bikini konnte zu Hause gelassen werden. Hier in Catalunya ist das der Name für ein spezielles (ziemlich ungesundes) Sandwitch. Nachdem wir also gegessen hatten und es nach 24 Uhr war, ging es runter an den Strand, wo die „Silvesterknaller“ ausgepackt wurden.




Ein weiteres definitives Highlight (wie ich später dann erfahren musste auch letztes) war die Bootstour am Wochenende in Tamariu. So haben auch meine Tamariu-Erfahrungen geendet, wie sie angefangen haben-mit einer Tour entlang der Costa Brava, bis wir eine Bucht gefunden haben, die uns zusagte und wir dort schnorchelten. Das ist immer wieder atemberaubend! Außerdem, was auch ziemlich „guay“ war (wie die Spanier zu sagen pflegen) war ein Nachmittag, an dem ich alleine mit dem Taxi-Boot (ja das muss man sich so vorstellen- ein kleines Motorboot, mit einem sagen wir mal ziemlich nett anzusehenden Mann, der dich und die Anderen zu dem entsprechenden Bötchen bringt), zu dem Boot von Pepes Eltern fahren konnte und dort ganz alleine meine Siesta halten konnte. Das war wirklich ein Traum!
Was ich unbedingt betonen muss ist, dass die Freunde von Pepe und Marta wirklich nett sind und mich schnell angenommen haben. Vor Allem die aus Tamariu, mit denen wir so einige Wochenenden verbracht haben. So kam es doch tatsächlich dazu, dass wir uns einen Abend an besagtem letztem Wochenende alle in einem Restaurant am Strand getroffen haben und ein spanisches Abendessen genossen haben (mindestens 4 Stunden müssen wir da gesessen haben). Aber was mich wirklich am allermeisten gefreut hat, war, dass einer der Freunde plötzlich aufstand und einen Toast auf mich gegeben hat, naja es hat mich auch etwas erröten lassen:P
Am Sonntag sind wir dann nach dem Bootsausflug von den Großeltern (Eltern von Marta) erneut in ein anderes Restaurant eingeladen worden. Wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich auch sagen, dass ich diese sehr gut leiden kann. Sie sind sehr jung geblieben und ziemlich dynamisch und ja sagen wir auch ein gutes Stück verrückt-in gutem Sinne. So kam es doch dazu, dass die beiden ziemlich passioniert ein kleines Häuschen für die 4 Enkelkinder bauen. Aber mit allem drum und dran. Als der Opa Ramón bemerkte, dass es gut sein könnte, dass wir uns nicht mehr sehen würden, sagte er mir: „Also Ann-Sophie eins verspreche ich dir hier. Zur Einweihung des Hauses (was übrigens Meerblick hat!!!) wird offiziell die deutsche Fahne gehisst. Wir werden dich ziemlich vermissen und so wird immer ein Stück von dir hier sein. Außerdem weißt du ja, dass du jetzt auch eine ziemlich große spanische Familie hast.“ Ja das hat mich ziemlich gerührt!
So die anderen Wochen poste ich etwas später.
Machts gut, haltet die Ohren steif im kalten Deutschland und freut euch, denn hier scheint der Sommer vorerst auch vorbei zu sein. Von der Sonne ist weit und breit nichts zu sehen!
Eure Ann-Sophie



















Das ist ein solches Feuer anlässlich von "San Juan"





Das ist ein Hut aus Pappmasché




Alexas tägliche Modenshows:)

Freitag, 1. Juli 2011

Y tú Carla?

Y tú Carla? Tú eres la hija de quien?
Das war die Frage, die vieles bei mir auslöste: Und du Carla, von wem bist du die Tochter? Nein eigentlich war es ihre Antwort: „De Mama, de Papa y de Ann-Sophie“ (Von Mama, Papa und Ann-Sophie) was eigentlich ziemlich süß und lustig klingt hat aber doch auch wohl seine negative Seite, oder findet ihr etwa nicht?
5 Wochen bleiben mir als AuPair noch. Ob ich das AuPair-Sein vermissen werde? Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Denn ich blicke dem Ende dieses Jahres nun mit gemischten Gefühlen entgegen, denn einerseits bin ich traurig, dass ich die Kinder hierlassen werde, und natürlich auch dieser wunderbaren Stadt Barcelona oder auch der Costa Brava, wo ich mich nun öfters aufhalte, den Rücken zukehren muss. Aber andererseits? Das AuPair-sein an sich, denke ich, werde ich nicht vermissen. Ein Jahr Mutter speilen (das hat Carla schon gut verstanden), reicht doch. Denn ich habe manchmal das Gefühl, dass meine Gastfamilie mir zunehmend mehr und mehr Aufgaben aufs Auge gedrückt haben, sodass ich mich wirklich manchmal wie eine alleinerziehende Mutter fühle. Zum Beispiel, gehe ich die Kinder abholen, wenn Pepe zu müde ist und eine Siesta halten will oder er einfach keine Lust hat. Ich stehe am Wochenende morgens für die Kinder auf, denn die Eltern wollen ja auf jeden Fall lange schlafen! „Ann-Sophie was sollen die Kinder heute essen?“ „Ann-Sophie wo ist die Medizin?“ Oder ich werde morgens früher geweckt, um mir nur mal wieder Bescheid zu geben, dass ich heute doch bitte alleine die Kinder fertig machen soll, da Marta unbedingt noch schlafen will. Das sind nur kleine Beispiele, die vielleicht nicht so gravierend wirken möchten, die aber auf Dauer ziemlich ärgerlich sind. Denn für mich heißt es niemals abschalten, denn es gibt ja kein AuPair für das AuPair. Anstelle meiner 30 Stunden, die ich die Woche arbeiten soll, habe ich deutlich viel mehr Arbeitsstunden, denn wenn man mit einer Familie zusammenwohnt ist hier die Differenzierung schwer: wo fängt Arbeit an und wo hört sie auf? Gerade an unseren gemeinsamen Wochenenden in Tamariu kommt es dann vor, dass ich nochnichtmals einen freien Tag habe, der mir ja auch zustehen sollte….
Dementsprechend hat sich jedoch auch eine ziemlich starke Bindung zwischen den Kindern und mir eingestellt. Gerade in der Woche, als ich im Urlaub war, haben Alexa und Carla andauernd nach mir gefragt und alles lief vollkommen schief: so vergaßen die Eltern zweimal in einer Woche Alexa in der Schule!
Tja aber als AuPair lernt man schnell seinen Mund zu halten und zu so ziemlich allem ja und Amen zu sagen, denn schließlich will man es sich ja auch nicht mit der Familie verscherzen. Auf der anderen Seite denke ich mir in solchen Zeiten immer, dass ich ja doch Glück mit der Familie hatte, denn ich mag sie ja alles in allem sehr gern und sie mich. Deswegen will man es sich ja auch auf dem Endspurt nicht mit denen versauen. Aber gespannt bin ich schon, wie es mit dem kommenden AuPair wird, denn mit dem vorherigen gab es genau wegen diesen „Überstunden“ so einen großen Krach, dass sie fast nach Hause geschickt wurde.
Also werde ich das AuPair –sein vermissen? Nein, ich denke eher das Muttersein werde ich nicht vermissen. Die Kinder ab und zu ja! Und natürlich auch Marta, die Gastmutter, die wirklich immer sehr nett zu mir ist. Und natürlich werde ich das Spanische und Barcelona vermissen. Ich werde demnächst nichtmehr so ein Leben führen können. Würde ich das Jahr nocheinmal machen? Definitiv ja! Würde ich es einer Freundin empfehlen? Nochmals ja. Denn alles in Allem gewinnt man so viel, wenn man erstmals alles „verlieren“ muss!
In dem Sinn, machts gut und bis schon bald!

( Carla in Schuluniform, die zum Sport immer getragen wird)

(Alexas Singauftritt zum Abschluss des Schuljahres)

Dienstag, 14. Juni 2011

Pablito clavó un clavito. Que clativto clavó Pablito?






Es ist schon lustig, wenn man sich mal unsere Blog-Begeisterung anschaut. In den ersten Wochen konnten wir alle gar nicht genug vom Bloggen bekommen und jetzt? Jetzt ist bei allen irgendwie gähnende Leere und nichts Neues ist in Sicht. Warum das so ist? Ich denke, auch wenn ich das mir nie hätte vorstellen können, dass man sich einfach zu schnell an ein „neues“ Leben gewöhnt und auch die Kleinigkeiten, die einem vorher vielleicht erwähnenswert erschienen, nun doch nur normale Kleinigkeiten sind. Das ist einerseits schön, denn es hat ja etwas Beruhigendes, wenn sich eine gewisse Normalität einstellt, aber andererseits ist der gewisse Kick, den man am Anfang verspürt hat, damit dann auch verschwunden.
So was ist also passiert?
Eigentlich ziemlich vieles:
*Carla und Alexa hatten Geburtstag. Nun sind beide 3 und 6!
*zahlreiche Tamariu-Wochenenden, obwohl das Wetter doch eher gewöhnungsbedürftig war
*eine super VIP-Garten-Party in Igualada (die AuPair-Hochburg schlechthin….zu der ich 5 Stunden im Zug gereist bin;))
*die Abschiedsparty von Nadja (einem AuPair) im Opium Mar, mit einer angeschlossenen Modenshow
*die „Fire de modernista“ eine große Feier hier in Terrassa zum Thema „Modernismus“…alle Einwohner verkleiden sich zu dieser Angelegenheit im Stil des Modernismusses-das war wirklich sehr schön
*mein Dele-Examen
*meine letzte Ferienwoche, die ich in der Toskana verbracht habe
*Achso und nicht zu vergessen ist die Suche nach meiner Nachfolgerin! Endlich haben wir eine gefunden.
*und so weiter und so fort.
So alles in Allem bleiben mir nun noch genau 8 Wochen hier in Terrassa bzw. Barcelona, auf die dann noch die 2 letzten Wochen auf Lanzarote mit meiner Gastfamilie folgen. Dann ist das Experiment Au Pair auch schon vorbei!

Mittwoch, 13. April 2011

Dulce vida...

Bon dia a tothom! Hallo ihr Lieben! Ja! Ich lebe noch…leider ist es ja schon eine Weile her, dass ich euch alle wieder auf den neusten Stand gebracht habe, aber irgendwie hat sich mein Leben hier ziemlich entwickelt und es ist (wenn man das unter Betracht der spanischen Mentalität überhaupt sagen kann) ein Alltag eingekehrt. Durch meine zwei Sprachenschulen habe ich gut zu tun, jedoch habe ich mich auch noch entschieden, im kommenden Monat bei einem Sprachexamen an der Universität in Barcelona meine Sprachkenntnisse zu zeigen. Dieses verläuft über fast einen ganzen Tag und man wird in Grammatik, Vokabular, freies Schreiben, Hörverstehen und einer mündlichen Prüfung getestet…Gestern habe ich mich also dafür in Barcelona angemeldet, was mich nun also wirklich zwingt so einiges an Grammatik etc. zu pauken. Das so weit also zu dem Schulischen. Was die Mädchen angeht, sind wir nun wirklich zu einer kleinen verschwörten Gruppe geworden. Natürlich haben wir gelegentlich noch kleinere (oder auch größere) Auseinandersetzungen, aber zu mindestens wissen jetzt beide Seiten damit umzugehen. Auch ansonsten habe ich mich ganz gut integrieren können und so kommt es nun oft vor, dass ich einkaufen gehe oder Termine für die Kinder mache, da Marta einfach tausend Sachen auf einmal machen will und dabei alles vergisst….Stimmts Mama? Bei der Familie hat sich nun mein Spitzname, den Carla mir damals bei der Ankunft gegeben hatte, etabliert. Die gesamte Marti-Sippe nennt mich nun einfach nur noch Dophí- also Delphin. Naja es kann schlimmeres geben;) Ja also was habt ihr in der vergangenen Zeit großartig verpasst? Eigentlich gibt es viele Sachen…aber das größte Highlight für mich war definitiv der Besuch von meiner Mama an ihrem Geburtstag! Wir hatten wirklich Glück, denn passend zu ihrer Ankunft, fing hier der Sommer an! Dementsprechend eröffneten wir zusammen mit meiner Gastfamilie und deren Freunden die Tamariu-Saison. Könnt ihr euch noch erinnern? Das ist der Ort an der Costa Brava, wo ich mein erstes Wochenende hier in Spanien verbringen durfte. Diesmal haben wir aber in dem Haus von Pepes Eltern gewohnt! Das Wochenende war wirklich sehr entspannend und total schön, denn ich konnte endlich mal ohne doofen PC-Bildschirm mit meiner Mama quatschen. Sehr gut!:) Außerdem konnten wir schon die ersten Sonnenstrahlen einfangen. Nach dem Wochenende merkten wir alle am Sonntagabend wie stark die Sonnenstrahlen schon waren, denn ausgerechnet Pepe und Marta hatten sich einen SONNENBRAND im Gesicht eingefangen, also konnte ich sie schön damit aufziehen, denn normalerweise machen sie sich über die DEUTSCHEN TOURIS lustig, die immer wie Mr Crabs von Bob Esponja:D rumlaufen… Am Montag und Dienstag konnte ich ihr dann noch Barcelona näher zeigen. Wir haben einiges zusammen erlebt, wovon wir einiges sehr gern wiederholen würden (das super Restaurant z.B., bei dem man eine Stunde vorher anstehen muss, um ein Platz zu bekommen…aber sehr zu empfehlen!) und einige Erlebnisse (wie z.B. der Nektarinenkauf in der größten „Feinschmeckerhalle“ in ganz Spanien für 8 Euro (4 verfaulte Nektarinen….) nicht. Nichtsdestotrotz war es wirklich toll! Und seitdem habe ich auch wieder eine Kamera…dank meiner Eltern, kann ich jetzt endlich auch wieder bildliche Highlights hochladen! DANKE Nachdem meine Mutter dann am Dienstagabend wieder nach Deutschland fliegen musste, ging für mich die Woche wieder sehr schnell vorbei. Denn am Freitag hieß es nach meinem Catalan-Klassen für alle Martis ab in die Umgebung Girona (also das spanische Girona). Wir verbrachten dort in einer Familienanlage ein ganzes Wochenende mit der gesamten Familie väterlicherseits. Dies war übrigens ein Weihnachtsgeschenk von allen für die Großeltern. Es war wirklich eine klasse Anlage mit allem Drum und Dran. Zudem war es wirklich sehr heiß, aber nichtsdestotrotz war es eigentlich ein gelungenes Wochenende voller Catalan Geschwafel:D schlimm!Vor Allem für die ganze Kinderschar war das ein großes Abenteuer. Es gab einen Wald mit einer kleinen Farm. eier wurden also natürlich frisch aus dem Stall geholt, einen riesen Essensraum mit einem Bällepool zum Spielen, eine Kletterwand, eine Hüpfburg tagsüber, ein Labyrinth im Wald und eine riesen Baumhauslandschaft und natürlich darf ich den Spielplatz nicht vergessen...also alles Drum und Dran! Sehr empfehlenswert! Naja dieses Wochenende heißt es wieder am Freitag: Fertig für Tamariu machen! Die Beachsaison hat also offiziell angefangen! Super…ich freu mich wirklich schon. Zumal es kommende Woche am Mittwoch wieder an die Costa Brava geht. Ich denke jetzt kommt eigentlich der spannendste Teil des ganzen AuPair-Jahres… So jetzt weiß ich vorerst nichts mehr! Also wundert euch nicht, wenn ich in der kommenden Zeit mal wieder untertauche;) Einen schönen Abend noch! Bona nit! Ann-Sophie Alexa schaut etwas beleidigt:D




Tamarius playa...außerhalb der Saison also ohne den Hafen auf offenem Meer!






Tante Prusselise...nein das ist Avia Montse (Oma Montse)
Das Haupthaus


Ein Schwimmsee

der leider noch zugedeckte Pool
klettern konnte man....
Tiere streicheln....
Tiere bestaunen...
Tiere...anpacken (wenn auch was grober...)