Halli Hallöchen ihr Lieben,
also wie auch anders sollte mein Blog "enden", wenn nicht mit den Pack-Problemen, die ich schon am Anfang hatte. Dementsprechend verbringe ich meine verbleibenden Tage (um genau zu sein jetzt noch 5 Tage hier in Terrassa) mit Koffer packen und Pakete packen . Was sich alles so in einem Jahr ansammelt ist schon erstaunlich....was man doch so alles findet:)
Aber naja. Was hab ich in den vergangenen Wochen erlebt? Drei Wochen mit Alexa zu Hause liegen nun schon hinter mir. Denn die Schüler hier haben schon längst Sommerferien und so haben wir diese Tage ordentlich genutzt, um ins Freibad zu gehen, Inlineskater zu fahren und vor allem zum Basteln. Da kommen wir immer auf einen Nenner und da werde ich auch nochmal zu einem kleinen Mädchen;) Etliche Tage haben wir damit verbracht ein „Spaghetti-Bild“ für Marta anzufertigen (die übrigens 40 geworden ist), einen Kuchen für sie zu backen, Armbänder zu basteln, mit Wassermalfarben zu experimentieren und und und. Das eher nicht so schöne an diesen Tagen sind die Unmengen an Hausaufgaben, die sie über die Ferien erledigen muss…aber naja ansonsten hatten wir die ersten zwei gemeinsamen Wochen wirklich einen Heidenspaß.
Die Wochenenden dienten allen dann zum entspannten-Marta und Pepe arbeiten noch und in besaten Wochen konnte Carla noch in der Schule unterkommen. Also machten wir uns immer gegen Freitag Nachmittag auf den Weg Richtung Meer: Dort erlebten wir auch die berühmt berüchtigte Nacht zum Sommeranfang. Dieser Brauch nennt sich die Nacht des„San Juan“. Das ist eine Feier, die am Strand gefeiert werden sollte. Die Idee dahinter ist die Verabschiedung des Winters und das Empfangen des Sommers. Es heißt man solle das Haus aufräumen und aussortieren und all die alten Dinge, die das Leben belasten (oder die man einfach nicht mehr braucht) an den Strand zu bringen und diese dann in einem riesen Feuer zu verbrennen, um rein in den Sommer starten zu können. Aber wie die Spanier so sind, hat sich die Tradition ein wenig verändert. Heutzutage böllern diese wie die Bekloppten. Wir haben mindestens 4 Stunden am Strand Böller in die Luft gesprengt. Könnt ihr euch das vorstellen, wie unangenehm die Geräusche nachher in den Ohren sind? Deutsche Touristen waren ganz begeistert von dieser spanischen Fiesta. Als sie an mir vorbeikamen, waren diese so ziemlich in ein Gespräch vertieft und einer der beiden meinte "Mensch was hier in so einem kleinen Dorf los ist". Ich hab allerdings keine Ahnung, ob er von dieser speziellen Nacht wusste, oder er dachte, dass das normal sei;) Alles in Allem kann man diese Nacht also mit unserem Silvester vergleichen, nur dass diese viel mehr Flair am Strand hat, als im kühlen Nass zu böllern. Auch die Böller am Strand sind nicht so schlimm wie diese, die im Schnee stecken bleibe und diesen so ekelig braun färben!also wie auch anders sollte mein Blog "enden", wenn nicht mit den Pack-Problemen, die ich schon am Anfang hatte. Dementsprechend verbringe ich meine verbleibenden Tage (um genau zu sein jetzt noch 5 Tage hier in Terrassa) mit Koffer packen und Pakete packen . Was sich alles so in einem Jahr ansammelt ist schon erstaunlich....was man doch so alles findet:)
Aber naja. Was hab ich in den vergangenen Wochen erlebt? Drei Wochen mit Alexa zu Hause liegen nun schon hinter mir. Denn die Schüler hier haben schon längst Sommerferien und so haben wir diese Tage ordentlich genutzt, um ins Freibad zu gehen, Inlineskater zu fahren und vor allem zum Basteln. Da kommen wir immer auf einen Nenner und da werde ich auch nochmal zu einem kleinen Mädchen;) Etliche Tage haben wir damit verbracht ein „Spaghetti-Bild“ für Marta anzufertigen (die übrigens 40 geworden ist), einen Kuchen für sie zu backen, Armbänder zu basteln, mit Wassermalfarben zu experimentieren und und und. Das eher nicht so schöne an diesen Tagen sind die Unmengen an Hausaufgaben, die sie über die Ferien erledigen muss…aber naja ansonsten hatten wir die ersten zwei gemeinsamen Wochen wirklich einen Heidenspaß.
Zu diesem Ereignis also trafen sich der übliche Freundeskreis aus Tamariu in einem der Ferienhäuser und anstatt ein großes Dinner herzurichten, wurde eine „Bikini-Feier“ organisiert. Nein! Nicht das was ihr denkt. Also der Bikini konnte zu Hause gelassen werden. Hier in Catalunya ist das der Name für ein spezielles (ziemlich ungesundes) Sandwitch. Nachdem wir also gegessen hatten und es nach 24 Uhr war, ging es runter an den Strand, wo die „Silvesterknaller“ ausgepackt wurden.
Ein weiteres definitives Highlight (wie ich später dann erfahren musste auch letztes) war die Bootstour am Wochenende in Tamariu. So haben auch meine Tamariu-Erfahrungen geendet, wie sie angefangen haben-mit einer Tour entlang der Costa Brava, bis wir eine Bucht gefunden haben, die uns zusagte und wir dort schnorchelten. Das ist immer wieder atemberaubend! Außerdem, was auch ziemlich „guay“ war (wie die Spanier zu sagen pflegen) war ein Nachmittag, an dem ich alleine mit dem Taxi-Boot (ja das muss man sich so vorstellen- ein kleines Motorboot, mit einem sagen wir mal ziemlich nett anzusehenden Mann, der dich und die Anderen zu dem entsprechenden Bötchen bringt), zu dem Boot von Pepes Eltern fahren konnte und dort ganz alleine meine Siesta halten konnte. Das war wirklich ein Traum!
Was ich unbedingt betonen muss ist, dass die Freunde von Pepe und Marta wirklich nett sind und mich schnell angenommen haben. Vor Allem die aus Tamariu, mit denen wir so einige Wochenenden verbracht haben. So kam es doch tatsächlich dazu, dass wir uns einen Abend an besagtem letztem Wochenende alle in einem Restaurant am Strand getroffen haben und ein spanisches Abendessen genossen haben (mindestens 4 Stunden müssen wir da gesessen haben). Aber was mich wirklich am allermeisten gefreut hat, war, dass einer der Freunde plötzlich aufstand und einen Toast auf mich gegeben hat, naja es hat mich auch etwas erröten lassen:P
Am Sonntag sind wir dann nach dem Bootsausflug von den Großeltern (Eltern von Marta) erneut in ein anderes Restaurant eingeladen worden. Wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich auch sagen, dass ich diese sehr gut leiden kann. Sie sind sehr jung geblieben und ziemlich dynamisch und ja sagen wir auch ein gutes Stück verrückt-in gutem Sinne. So kam es doch dazu, dass die beiden ziemlich passioniert ein kleines Häuschen für die 4 Enkelkinder bauen. Aber mit allem drum und dran. Als der Opa Ramón bemerkte, dass es gut sein könnte, dass wir uns nicht mehr sehen würden, sagte er mir: „Also Ann-Sophie eins verspreche ich dir hier. Zur Einweihung des Hauses (was übrigens Meerblick hat!!!) wird offiziell die deutsche Fahne gehisst. Wir werden dich ziemlich vermissen und so wird immer ein Stück von dir hier sein. Außerdem weißt du ja, dass du jetzt auch eine ziemlich große spanische Familie hast.“ Ja das hat mich ziemlich gerührt!
So die anderen Wochen poste ich etwas später.
Machts gut, haltet die Ohren steif im kalten Deutschland und freut euch, denn hier scheint der Sommer vorerst auch vorbei zu sein. Von der Sonne ist weit und breit nichts zu sehen!
Eure Ann-Sophie
Was ich unbedingt betonen muss ist, dass die Freunde von Pepe und Marta wirklich nett sind und mich schnell angenommen haben. Vor Allem die aus Tamariu, mit denen wir so einige Wochenenden verbracht haben. So kam es doch tatsächlich dazu, dass wir uns einen Abend an besagtem letztem Wochenende alle in einem Restaurant am Strand getroffen haben und ein spanisches Abendessen genossen haben (mindestens 4 Stunden müssen wir da gesessen haben). Aber was mich wirklich am allermeisten gefreut hat, war, dass einer der Freunde plötzlich aufstand und einen Toast auf mich gegeben hat, naja es hat mich auch etwas erröten lassen:P
Am Sonntag sind wir dann nach dem Bootsausflug von den Großeltern (Eltern von Marta) erneut in ein anderes Restaurant eingeladen worden. Wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich auch sagen, dass ich diese sehr gut leiden kann. Sie sind sehr jung geblieben und ziemlich dynamisch und ja sagen wir auch ein gutes Stück verrückt-in gutem Sinne. So kam es doch dazu, dass die beiden ziemlich passioniert ein kleines Häuschen für die 4 Enkelkinder bauen. Aber mit allem drum und dran. Als der Opa Ramón bemerkte, dass es gut sein könnte, dass wir uns nicht mehr sehen würden, sagte er mir: „Also Ann-Sophie eins verspreche ich dir hier. Zur Einweihung des Hauses (was übrigens Meerblick hat!!!) wird offiziell die deutsche Fahne gehisst. Wir werden dich ziemlich vermissen und so wird immer ein Stück von dir hier sein. Außerdem weißt du ja, dass du jetzt auch eine ziemlich große spanische Familie hast.“ Ja das hat mich ziemlich gerührt!
So die anderen Wochen poste ich etwas später.
Machts gut, haltet die Ohren steif im kalten Deutschland und freut euch, denn hier scheint der Sommer vorerst auch vorbei zu sein. Von der Sonne ist weit und breit nichts zu sehen!
Eure Ann-Sophie
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