Liebes Tagebuch,
heute Morgen sind wir gegen 7.30 Uhr aufgestanden, um die letzten Vorbereitungen zu erledigen, damit wir beruhigt in unseren letzten gemeinsamen Urlaub starten konnten. Dabei kümmerte sich jeder um seine ihm zugewiesene Aufgabe. Meine war die „Bikini-Zubereitung“. Wenn ich mich recht entsinne hatte ich euch schon einmal von diesem „false friend“ berichtet (es handelt sich hier um Sandwiches, die in einer Pfanne zubereitet werden). So stand ich also um 7.30, wie Spongebob Schwammkopf, in der Küche und wendete brav ein Sandwich nach dem anderen-dabei händelte ich drei Pfannen, damit wir auch pünktlich fertig werden würden.
Danach wurde es dann ernst: die letzten Koffer wurden geschlossen und ins Auto verfrachtet und dann ging es um 8.15 Uhr Richtung Flughafen, naja eher Parkplatz, von dem wir mit einem Shuttle-Bus zu diesem gefahren wurden. Anders als die vergangenen Male flogen wir diesmal von Terminal 1 (dem neueren Flughafen) los, wo ich zuvor noch nie gewesen war. Leider hatten wir einen „schlechten“ Tag zum Fliegen erwischt, denn wir mussten uns durch riesige Menschenschlangen kämpfen, um unser Gepäck aufzugeben. Aber ansonsten lief eigentlich alles so weit glatt. Im „duty-free-Bereich“ angekommen, mussten wir Gin kaufen (für Martas berühmt berüchtigte Gin Tonics), Wasser, Bücher und Malbücher. Warum ich das genau so aufliste? Naja das war letzten Endes der Grund, warum Marta offiziell im Flughafen durchgerufen wurde, denn auch wenn wir uns bereits auf dem Weg zu unserem Terminal gemacht hatten, waren wir auf Grund der magischen Anziehkraft dieses enormen Shoppingparadieses aufgehalten worden. So kam es also dazu, dass wir als aller letztes boardeten, Aber letzten Endes war auch das kein Problem, denn wir haben noch alles zeitig geschafft. Was leider „auf der Strecke“ blieb (im wahrsten Sinne des Wortes), war Carlas Lieblingsrucksack-der mit dem Elefantengesicht. Tja den haben wir leider irgendwo zwischen Bücherladen und Flugzeug verloren. Zum Glück hatte sie aber ihr Lieblingskuscheltier im Arm, weshalb das Ganze zu verkraften war.
Gegen 11 Uhr hob sich dann das Flugzeug in die Luft und es folgte ein reibungsloser, dreistündiger Flug in Richtung Kanaren. Dort angekommen hatten wir eine ziemlich holperige Landung-nicht etwa wegen Unvermögen des Pilotens, sondern wegen dem enormen Wind, der vorherrschte.
Mit dem Großraumtaxi ging es dann nochmal ca. 20 Minuten in Richtung „Playa Blanca“, wo wir in einer Apartmentanlage untergebracht sind. Dort angekommen, richteten wir uns in ein ziemlich großes, etwas amerikanisch wirkendes Apartment für sechs Personen, ein. Marta, Pepe und Carla schlafen in einem und Alexa und ich in einem weiteren Schlafzimmer auf der oberen Etage. Auch die Anlage an sich ist ganz nett und familienfreundlich erbaut. Das absolute Highlight ist die Poollandschaft, denn auch wenn der Hauptpool gar nicht so groß ist, hat man von dort einen Blick aufs Meer. Zudem gibt es neben dem Hauptpool noch zwei für Kinder und einen Whirpool.
Also jetzt geht’s ab ins Bett, um dann morgen den ersten richtigen Ferientag angehen zu können. Machs gut und bis morgen!
Deine Ann-Sophie



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