Fünfter Tag, 04.08.2011
Heute war ein sehr guter Tag! Warum? Weil alles gepasst hat. Aber ganz von Anfang an. Also was ist passiert? Neben der üblichen Routine, bekam ich heute die Chance im Meer Schnorcheln zu gehen. Denn ansonsten habe ich immer diese Zeit, die die Erwachsenen genutzt haben, um den Fischen einen Besuch abzustatten, mit Carla und Alexa am Pool verbracht. Jedoch heute hat mir Carmen (groß) angeboten, dass sie auf die beiden aufpassen würde und so ging ich mit Marta, Pepe, José und Jorge zum Schnorcheln. Aber zum ersten Mal war ich so richtig schnorcheln-nicht so wie an der Costa Brava. Es ging los mit den Flossen, Thermoshirt, Brillen und Schnorchel. Und dann war es so weit. Wir schwammen bis zu einer Insel und dort konnten wir dann ziemlich viele Fische bestaunen. Wenn ich bis jetzt immer Angst vor Fischen hatte (und eigentlich auch vor dem Schnorcheln), so habe ich diese jetzt verloren und ich muss sagen ich mag das Gefühl so unter Wasser zu sein sehr gerne. Und wenn man dann in einem Fischschwarm verschwindet und stillhält, dann kommen die Fische fast bis an deinen Körper-das ist schon irgendwie cool! Außerdem hätte ich niemals gedacht, dass man so mit denen spielen kann, denn wenn man Glück hat, folgen einem die Fische. Ich muss sagen das Meer wird mir ziemlich fehlen.
Was ist dann noch passiert? Paco der Animateur fragte mich, ob ich Lust hätte Waterpolo zu spielen und da habe ich doch tatsächlich ja gesagt! Also gings auf und ich spielte mit meiner Mannschaft gegen Paula und Jorge. Und hier hatte ich doch tatsächlich wieder einen heiden spaß und ich erzielte drei Tore. Leider bekam ich auch einen ziemlich heftigen Schlag auf meine Nase, weshalb die jetzt etwas bläulich schimmert, genauso wie meine Beine. Nichtsdestotrotz war es wirklich richtig cool. Das Beste war, dass Carla mit Marta schwimmen war und als sie mich spielen sah, fing sie doch tatsächlich an mich anzufeuern. Das war richtig süß
Ansonsten habe ich gesittet, als Carla die Siesta hielt. Außerdem war ich auch am Abend mit den beiden Mädchen und Carmen und Jorge alleine-denn es war sozusagen „Elternabend“. Nachdem ich Alexa und Carla ins Bett gebracht hatte, hatte ich dann frei und das haben Jorge und ich genutzt, um nochmal ins Dorf zu gehen, wo wir einen guten Mojito getrunken haben. Leider durfte Carmen (klein) nicht mitkommen, denn sie ist sozusagen das „Schwarze Schaf“ der Familie. Sie würde zu gerne ausgehen und am liebsten das jeden Tag-so ist es kein Wunder, wenn sie sich einfach mal heimlich aus dem Haus schleicht, weshalb auch gerade der Grund ist, warum sie nicht ausgehen darf.
Also machts gut,
bis morgen
Deine Ann-Sophie
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